Erfolgreiche Anti-Castor-Aktionen im Saalekreis

“Die Aktionen gegen den Castor-Transport durch den Saalekreis waren ein Erfolg”, resümiert Sebastian Striegel vom bündnisgrünen Kreisverband.

“Rund 50 Menschen haben sich an einer Mahnwache in Merseburg beteiligt. Das hat es noch nie gegeben und wir freuen uns, dass so viele Menschen gegen den Transport von Atommüll und die unverantwortliche Energiepolitik der schwarz-gelben Bundesregierung auf der Straße waren. Unsere Erwartungen wurden übertroffen.” Striegel lobte die Merseburger Polizei und die Kräfte der Bundespolizei für ihr umsichtiges und zurückhaltendes Vorgehen: “Die Beamtinnen und Beamten haben in Merseburg hervorragend gearbeitet. Es ist bedauerlich, dass die Bundesregierung auf ihrem Rücken einen gesellschaftlichen Großkonflikt austrägt. Zur Blockade an der Saalebrücke in Schkopau erklärte Striegel: “Ich bin entsetzt, dass die für den Zug Verantwortlichen den Castortransport erst über den BlockiererInnen zum Stehen gebracht haben. Damit wurde das Leben der beteiligten Personen gefährdet. Der Vorfall zeigt auch: Für plötzlich auf der Strecke vorhandene Hindernisse fährt der Zug zu schnell. Er kann bei Problemen nicht rechtzeitig zum Stehen gebracht werden. ”

Striegel kritisierte abschließend die an de Brücke eingesetzten PolizeibeamtInnen: “Anders als ihre Kollegen von der Bundespolizei wirkten die Hallenser BeamtInnen von der Blockade völlig überfordert. Ihre gegen zuschauende und Solidarität mit den Blockierern zeigende BürgerInnen gerichteten polizeilichen Maßnahmen waren völlig überzogen.”

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