Angriff auf Somalier: Abgeordnete setzen Belohnung aus

Nach dem Angriff auf einen Somalier in Merseburg, bei dem der Betroffene durch einen Schuss aus einer Luftdruckwaffe am Hinterkopf verletzt wurde, haben mehrere Personen des öffentlichen Lebens eine Belohnung zur Ergreifung der bzw. des Täter/s ausgesetzt.

Gemeinsam loben die Merseburger Stadträte Jonathan Rumpold (CDU), Roland Striegel (GRÜNE), Detlef Walloch (LINKE), Mario Dietze (CDU), Daniel Stahnke (SPD), Marcus Turré (SPD), Uwe Reckmann (SPD) sowie die Fraktionsvorsitzende im Kreistag Saalekreis, Kerstin Eisenreich (LINKE) und der Landtagsabgeordnete Sebastian Striegel (GRÜNE) 1.000 Euro für sachdienliche Hinweise aus, die zur Ergreifung der bzw. des Täter/s und zur Verurteilung führen.

„Alle Menschen, egal welcher Hautfarbe, sollen in Merseburg sicher und frei von Angst leben können. Die feige Tat ist ein Anschlag auf uns alle. Wir wollen, dass der oder die Täter schnell gefunden und verurteilt werden können. Gewalt hat in unserer Stadt keinen Platz. Die Würde jedes Menschen muss unantastbar bleiben!“

Hinweise können an jede Polizeidienststelle gegeben werden. Das Polizeirevier Merseburg ist unter der Telefonnummer 03461/446-0 erreichbar.

HinweisgeberInnen, die anonym bleiben wollen, wenden sich bitte an den Landtagsabgeordneten Sebastian Striegel unter der Telefonnummer 03461/275 6918 bzw. melden sich im GRÜN.Lokal in der König-Heinrich-Straße 8a in Merseburg. Eine vertrauliche Behandlung und anonyme Weitergabe der Hinweise wird zugesichert.

 

Rechtlicher Hinweis zur Auslobung der Belohnung:

Die oben genannten Personen setzen gemeinsam für sachdienliche Hinweise, welche zur Überführung des Täters oder der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro aus. Für die Zuteilung der Belohnung ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Sollten mehrere Hinweise zur Täterermittlung beitragen, wird der ausgelobte Betrag ebenfalls unter Ausschluss des Rechtsweges unter den Hinweisgebern nach Maßgabe der Bedeutung des Hinweises aufgeteilt. Von der Auslobung sind jene Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ausgeschlossen, zu deren Berufspflicht die Verfolgung von Straftaten gehört.

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