Über mich

Persönliches

  • 1981 in Halle (Saale) geboren, aufgewachsen in Merseburg
  • verheiratet, zwei Kinder
  • röm.-katholisch

Ausbildung und Beruf

  • Internationaler Freiwilligendienst über den internationalen christlichen Friedensdienst EIRENE, Einsatzort Belfast (Nordirland) bei Mediation Northern Ireland (2000 bis 2001)
  • Mitarbeiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Abgeordnetenbüro von Undine Kurth MdB (2003 bis 2005)
  • Mitarbeiter beim Projekt „Gentechnikfreie Regionen“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (2006-2007)
  • Mitarbeiter des Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. (2007-2011)

Politische Vita

  • Eintritt bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (1998)
  • Stadtrat in Merseburg (1999 bis 2000)
  • Kreisvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Saalekreis (2004 bis 2008)
  • Sprecher für Demokratie und Grundrechte (2005-2006)
  • Mitglied der AG Polizeilicher Umgang mit Rechtsextremismus (2007)
  • Mitglied im Landesvorstand (2006-2011)
  • Landtagsabgeordneter (seit 2011)
  • Mitglied der Rechtsextremismuskommission von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ehrenämter

  • Mitglied im Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt
  • Mitglied der bischöflichen Kommission „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ des Bistums Magdeburg
  • Beiratsmitglied der Katholischen Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt e.V.
  • Vorsitzender Waldhaus Burkersdorf e.V.

Mitgliedschaften

Diäten und Nebeneinkünfte

Details zu meinem Einkommen als Landtagsabgeordneter gibt es hier.

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9 Kommentare

  1. Beyer

    Sehr geehrter Herr Siegel, ich bin eine Bürgerin von Lössen und suche, aus dem Wunsch heraus, Flüchtlingen zu helfen, perönlichen Kontakt zu diesen Menschen. 1. Portal:das Internet. Da fand ich eine Seite aus Köln, wo interessierten Bürgern genau die Fragen, wie sie persönlich die Flüchtlinge integrieren und unterstützen können. Ähnliches suchte ich vergebens für SA, und für Merseburg bzw. den Saalkreis gleich gar nicht. So lag nichts näher als den gefundenen Betreuungs- und Integrationsverein Saalekreis anzurufen – ich landete, ungewollt, im Flüchtlingsheim Krumpa. Auf meine Fragen erhielt ich von einer Mitarbeiterin, die mir total überfordert mit meinem Anliegen erschien, folgende Antworten: „sprechen Sie die Leute doch auf der Stasse an, wir sind kein Vermittlungsbüro. Und: Wir müssen uns an den Datenschutz halten“ Nach weiteren Fragen meinerseits wurde aufgelegt. Für mich stellt sich die Frage: Ist es eigentlich in unserer Gegend gewollt, dass die Migranten integriert werden und direkte Hilfe (für die keine Fördermittelfließen müssen) erhalten?
    Nach diesem Anruf fand ich die Info, dass Rainer Haseloff und auch Sie gestern in Krumpa waren. Und ich mußte feststellen, dass sie genau das ausgesprochen haben, was ich heute selbst empfinde. Wie sollen die Flüchtlinge deutsch lernen, wenn sie dezentralisiert untergebracht sind?
    Ich würde Sie in Ihrem Büro gerne persönlich aufgesucht haben, bin aber momentan durch Knöchelbruch laufunfähig und würde mich über eine Rückantwort freuen.
    Mit freundlichen Grüssen
    Gudrun Beyer

    Antworten
  2. Peter Weinreich

    Sehr geehrter Herr Striegel!
    Sie haben die Geschichte studiert und verwenden, ohne sich zu schämen, den Begriff ‚Selektion‘ für einen vernünftigen Vorschlag von Dr. Tillermann? Für mich grenzt das an Volksverhetzung, v.a. auch, weil keine Begründung folgt. Das ist die moralische Arroganz eines Menschen, der meint, er sei besser, als andere.
    Mit freundlichem Gruß,
    Peter Weinreich

    Antworten
    • Sebastian

      Sehr geehrter Herr Weinreich, der im Landtag von Sachsen-Anhalt sitzende, rechts-völkisch argumentierende Abgeordnete heißt Dr. Tillschneider. Ich habe meinen Worten zum widerlichen Tabubruch des AfD-Abgeordneten nichts hinzuzufügen. Die Rede des Herrn Tillschneider war durchgängig rassistisch. Wer das Bildungsrecht von Menschen nach ihrer Herkunft differenzieren will, redet einer Selektion an der Schultür das Wort. Das so etwas in einem deutschen Parlament wieder möglich ist, macht mich fassungslos.

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  3. Kai

    Sehr geehrter Herr Striegel,

    ich würde gerne von Ihnen erfahren wollen, wie Ihre Einschätzung in Bezug auf die Partei „Der III.Weg“ ausschaut. Was halten Sie von dieser Partei?

    Mit freundlichen Grüßen

    Kai Rossbacher

    Antworten
    • Sebastian

      Der sog. 3. Weg ist eine verfassungsfeindliche Politsekte. Als Partei vernachlässigbar, aber innerhalb der extrem rechten Szene eine Gruppe, die unterschiedliche Nazis zusammenbringt. Lebt von Provokation. Sonst bekommen deren Mitglieder eher wenig auf die Reihe.

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  4. Simone Obert

    Ich finde armselig bei solch einer vollgestopften Gutmensch Vita am Wahltag den Artikel über Sven Ebert zu Posten. Ich hoffe nur das Sie heute sang und klanglos untergehen. Für mich ist ein solches Vorgehen keine Politik sondern Hetze die die Altparteien den Bürgern unterstellen.Ich würde mich schämen einfach nur billig und hilflos .

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    • Sebastian

      Der Untergang spielte dann doch eher am 8. Mai 1945. Wir GRÜNE konnten die Zahl unserer kommunalen Mandate im Saalekreis am 26. Mai 2019 dagegen verdoppeln. Auf AfD- Ebert hingegen wartet nun neben einem Mandat auch der Staatsanwalt. Das ist gut so. Mit freundlichen Grüßen, der Herr mit der Gutmensch-Vita (stolz drauf).

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  5. Manfred Schreiber

    Guten Tag, als ehemaliger Hallenser, 1944 in Halle geboren und dort 13 Jahre aufgewachsen, bis meine Eltern „rübergemacht“ sind, aber mich zeitlebens meiner Heimatstadt verbunden fühlte, schreibe ich Ihnen. Ich bin vor 20 Jahren den Grünen beigetreten, weil mich in meiner neuen Heimat ganz allgemein Umwelthemen beschäftigten. Rechtsextremismus war hier kein Thema, sich politisch damit zu beschäftigen. Das war auch nicht mein Antrieb, zu den Grünen zu gehen. Auch die Gesellschaftspolitik der Grünen nicht. Da hatte ich meine eigene Meinung. Aus Halle hatte ich aus einer protestantischen Pfarrersfamilie abstammend wenig Sinn für Experimente mit dem Thema „Familie“. Familie ist für mich zuerst einmal Vater Mutter Kinder, und so habe ich auch gelebt (4 Töchter, 5 Enkel).Das distanzierte mich vom grünen Denken. Auch in der Frage der Migration vermochte ich nicht, den Grünen zu folgen, Beispiel KGEs Bekenntnissen. Ich bin selbst persönlich von Antifa Aktivisten bei einer „Demo für alle“ angegriffen worden. Grüne Würdenträger in BaWü legten mir den Austritt nahe. In einem SPIEGELONLINE Interview 2018 bekannte ich, dass ich an einer Wahlkampfrede der AfD für die LT-Wahl 2015 des Herrn Meuthen manches gut fand.
    Und nun hörte ich dort, dass Sie den Satz gesagt hätten, „Volkstod durch Migration“.
    Die Migrationsfrage hat mich wie so viele umgetrieben. Hier in meiner neuen Heimat wurde nachts im Freien eine junge Studentin willkürlich überfallen und umgebracht. Frauen, die ich kenne, trauen sich nachts nicht mehr auf die Straße. Die hiesigen Grünen thematisieren das aber nicht, vielmehr um so lauter im „Kampf gegen Rechts“ für das sie Geldmittel vom LT fordern. Als ich forderte, dann auch gegen linke Gewalt vorzugehen, wurde ich in der Partei bös angemacht und gelte seither als quasi nicht mehr dazugehörig.
    Ich kann nun nicht verstehen, wie aus meiner Heimatregion diese Stimme kommt, unserem mitteldeutschen Raum, in dem ich meine geistigen Wurzeln habe, Luther, Bach, Händel u.v.a. den Volkstod zu wünschen?
    Freundliche Grüße

    Antworten
    • Sebastian

      Sehr geehrter Herr Schreiber,

      ‚Stille Post‘ hat sich in der Politik als ungeeignetes Prinzip erwiesen. Das zeigt sich hier ganz schön. Denn Sie gehen von falschen Voraussetzungen aus. Ich habe niemandem den Volkstod gewünscht und würde das auch nicht tun.

      Ein durch rechte Trolle vollständig aus seinem Kontext gerissener Tweet versucht diesen Eindruck zu erwecken. Entstanden ist der Tweet, von dem ein Screenshot (mal mit, häufiger aber ohne den Ausgangstweet) existiert vor gut 4,5 Jahren in einer polemischen Reaktion auf einen rechten Fakenewstweeter.

      Ich habe in den vergangenen zehn Jahren bei Twitter rund 23.000 Tweets abgesetzt. Dass der in Rede stehende sarkastische Tweet sicher nicht der klügste Tweet in dieser Sammlung war, versteht sich von selbst. Deswegen habe ich ihn auch gelöscht.

      Die verspätete Instrumentalisierung des Tweets samt folgender Morddrohungen etc. gegen mich hat mich in meiner Auffassung bestärkt, dass mit Nazis und Trollen eine Diskussion gänzlich sinnlos ist. Ich reagiere auf Anwürfe wie damals grundsätzlich gar nicht mehr.

      Das Gerede vom „Volkstod“ ist ein extrem rechtes Konstrukt, von dem ich mich distanziere.

      Auf einen Aspekt Ihres Kommentars möchte ich noch eingehen. Sie schreiben: „Rechtsextremismus war hier [in Baden Württemberg] kein Thema, sich politisch damit zu beschäftigen.“ Baden-Württemberg hatte vor zwanzig Jahren (und auch davor) ein ziemliches großes Problem mit Rechtsextremismus. Ich will hier lediglich auf den NSU, seine Netzwerke und insbesondere die Ermordung der Polizistin Michelle Kiesewetter durch ein rechterroristisches Netzwerk in Heilbronn verweisen. Man könnte darüberhinaus von den Aktivitäten zahlreicher Alt-Nazis in der Region, vom Ku-Klux-Clan etc. sprechen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Sebastian Striegel

      Antworten